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Institut für Entwerfen und Städtebau/Leibniz Universität Hannover
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Lehre

 

 

 

FRINGES

Urban design laboratory, Territories research, M.Sc., 12 LP
Contact: Arch. Federica Scaffidi PhD

Festival for a region: Wendland towards Common Habitat
Starting point for the design laboratory of this summer is the festival "Kulturelle Landpartie" which attracts every year up to 60.000 people for 600 manifestations to the Wendland area in the East of Niedersachsen. Visitors, creatives and artists from the metropolises of Berlin, Hamburg, and Hannover merge with a vivid local creative scene in this cultural event far away from metropolitan cores. In a research phase, the laboratory aims to explore the spatial logics underlying this festival, leading to pathways of innovation—including debates between identifying streamlines and creative opportunities ("fringes"). In parallel, the future role of the festival for creative and cultural economy and for new ideas of living in Wendland are to be explored—as one of the most remote areas of Germany, with strong rural character and unique heritage values, but also with the risk of abandonment and neglect ("fringes"); with the aim to envision its future as a Common Habitat. In the design phase, the laboratory will connect different scales of access towards the active design of spatial qualities, of spatial visions and branding, and of transformations processes: between a regional scale, a scale of small towns and hamlets, and architectural interventions and new typologies—including new living and working models, a strong focus on young people, for cultural and productive spaces, and for new mobility.  Deliverables: Research dossier, urban-regional design project in the scales of 1:50.000, 1:5.000-2.000, 1:500-200. Brochure, presentation.

 

 

EXCURSION WENDLAND

Exkursion, M.Sc., 3 LP
Kontakt: Riccarda Cappeller MSc MA, Arch. Federica Scaffidi PhD

Creative and cultural initiatives for regional futures
In Kooperation mit der Grünen Werkstatt Wendland und mit der Samtgemeinde Lüchow Wendland.Das Wendland wird als eine der periphersten Regionen Deutschlands mit höchsten Zukunftsrisiken gesehen, gleichzeitig aber auch als Raum von Kreativität und der Erfindung neuer Lebensformen auf dem Land mit enger Verbindung zu Metropolen. Die Exkursion soll die Phänomene dieser einzigartigen Konstellation, ihre Hintergründe und ihre Zukunftschancen erkunden—auch als mögliches Modell für eine neue Sicht auf Chancen von Dynamiken der Peripherie in Europa. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: eine kreative und zukunftsgerichtete Verwendung von materiellem und immateriellem Kulturerbe für die Vision eines dezentralen Lebensraums sowie die Rolle von Kreativwirtschaft und Kreativkultur für regionale Entwicklung und die Zukunft von Orten. Über die bekannten 100 Rundlinge—einzigartige rurale Siedlungsformen um ein common green—, Kleinstädte, Wassersysteme und das Elbtal hinaus zeichnet sich das Wendland durch die Überlagerung mit weiteren Schichten von Kulturerbe und damit verbundenem social capital aus: der früheren Lage am "Eisernen Vorhang", mit der Ruine der Bahnbrücke von Dömitz als Symbol, und dem Hintergrund kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Initiativen seit den 1980er Jahren. Im Wendland wurde ökologische Landwirtschaft in Deutschland begonnen, verbunden mit der Wiederentdeckung traditionellen Wissens in Kreislaufwirtschaft und Biodiversität. Für 14 der Rundlinge wird eine Bewerbung als UNESCO World Heritage vorfolgt, ein weiterer Anstoß die Zukunftsperspektiven und kreativen Energien der Region zu entdecken, da die UNESCO nicht nur Schutz, sondern auch Inwertsetzung und insbesondere Zukunftsentwicklung als Kernpunkte für Kulturerbe definiert. Die Diskussion mit lokalen Experten, ein Workshop und eigene Feldforschung in Rahmen der Exkursion werden in einer Broschüre dargestellt. 

Leistungen: Teilnahme an Workshop bzw. Field Research, Dokumentationsbroschüre

 

 

AS FOUND

Seminar Regionales Bauen und Siedlungsplanung, M.Sc., Seminar Städtebau B.Sc., 5 LP
Kontakt: Riccarda Cappeller MSc MA

Künstlerische Recherche: Kompositum zwischen Raum und Gesellschaft
Thus the AS FOUND was a new seeing of the ordinary, an openness as to how prosaic ‘things’ could re-energise our inventive activity.“ (Alison Smithson)AS FOUND meint das Vorhandene neu zu entdecken und in der Spannung zwischen Raumwahrnehmung und Raumproduktion zu neuen Erkenntnissen und Formen zu gelangen. Im Seminar werden Methoden zur Aufnahme und Vermittlung bestehender räumlicher Situationen, die über architektonische Darstellungsweisen hinaus gehen, vor dem Hintergrund aktueller Themen des Städtebaus theoretisch wie praktisch erarbeitet. Ausgehend von einer möglichst vielschichtigen Vermittlung von Raum und seiner Atmosphäre sowie der sozial-räumlichen Betrachtung, die einen kulturellen Zusammenhang zum Ort herstellt, geht es um eine Nutzung dieser Aspekte für eine erfinderisch-kritische Raumexploration (“inventive activity”). Die Aufgabenstellung umfasst die theoretische Annäherung an das Thema der Architektur als Medium, die künstlerische Erforschung aktueller und im Alltag zu beobachtenden Wohn- Arbeits- und Lebensformen sowie deren künstlerisch-konzeptionelle Umsetzung, die das kooperative Denken, Gestalten, Planen und Programmieren in der praktisch-experimentellen Arbeit mit künstlerischen Methoden als Kompositum verknüpft.  

Leistungen: Aktive Seminarteilnahme in Diskussionen, mit Referaten und künstlerischen Interventionen, Seminarbroschüre, Präsentation

 

 

OPEN TOPIC

Seminar Regionales Bauen und Siedlungsplanung, M.Sc., Seminar Städtebau B.Sc., 5 LP
Kontakt: Dipl.-Ing. Alissa Diesch

Dieses Modul bietet die Möglichkeit zu freien Themen für Seminararbeiten, darunter:
Rural-urbane Transformation
Zur Untersuchung von Urbanisierungsprozessen in Bogotá werden anhand von sechs eingemeindeten Dörfern Transformationen und Überlagerungen städtebaulicher Prinzipien und landschaftlicher Elemente in Plansynopsen dargestellt und analysiert. Grundlage ist historisches Planmaterial, aus dem sich Spuren von vor-kolonialer bis gegenwärtiger Phänomene herausarbeiten lassen. Verschieden Epochen werden so in einer hoch urbanisierten Region sichtbar.

 

 

CREATIVE FOOD CYCLES

Short urban design project, M.Sc., Stegreif Städtebau B.Sc., 5 LP
Contact: Arch. Emanuele Sommariva PhD, Arch. Sabrina Sposito PhD
Workshop: Food Cycles Pop-Up

The phase of distribution to consumption of the CREATVE FOOD CYCLES project is focused on new models of distributing, marketing, and consuming food—as well as cooking, displaying, sharing—into a collective aggregation point (place-making effect). An “urban food hotspot” as multipurpose stage is targeted to connect different food-places to a single manifestation of material and immaterial open public activities, trends, and movements. The aim of FOOD CYCLES POP-UP is to design with different sensorial experiences, augmented realities, and cultural manifestations, offering interactive ways to participate in FOOD CYCLES (pro-sumer model) and to enhance circular economy. The best projects developed in the workshop will be realised as installation in October 2019.
Deliverables: Participation in two preparatory sessions and in the creative workshop, in discussions and presentations; analytic research with maps and diagrams, design project with drawings, models and prototypes, documentation brochure

 

 

EXCURSION FOOD CYCLES

Excursion, M.Sc., B.Sc. 3 LP
Contact: Arch. Emanuele Sommariva PhD

Workshops in Barcelona and Genoa
Connected to CREATIVE FOOD CYCLES, selected participants have the opportunity to participate in the international workshops organised by the other partner of the European project: in Barcelona (Creative Urban Farming Workshop) and in Genoa (Creative Recycling Workshop).
Deliverables: Active participation in one of the workshops,  short documentation brochure.
CREATIVE FOOD CYCLES is co-funded by the Creative Europe Programme of European Union, in cooperation with the Institute of Advanced Architecture of Catalonia IAAC and the Department of Architecture and Design, University of Genoa. www.creativefoodcycles.org

 

 

EXCURSION MATERA SOUNDSCAPES

Exkursion, M.Sc., 3 LP
Kontakt: Riccarda Cappeller MSc MA

Matera ist 2019 Europäische Kulturhauptstadt. Unter dem Motto "Open Future" finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, die der Höhlenstadt in Süditalien neu beleben. In Kooperation mit dem Jazz Club Matera und der Universität Basilicata wurden im Rahmen eines Workshops zum Thema "Sounds of the Remote Future" bereits im November 2018 Konzepte für Soundinstallationen entwickelt, die es nun in einem zweiten Workshop, umzusetzen, zu erweitern und räumlich zu platzieren gilt. Dieser internationale Workshop wird vom 23.-25. August 2019 als Summer School in Zusammenarbeit mit italienischen Studierenden stattfinden und kann als Exkursion angerechnet werden.  

Leistungen: Aktive Teilnahme am internationalen Workshop in Matera, Kurzdokumentation.
Im Rahmen von Matera Basilicata, European Capital of Culture 2019

 

 

AUFRUF: MASTERTHESIS

Vorbereitung der Masterthesis, M.Sc.
Themenfindung, Vorbereitende Projekt- oder Seminararbeit, Erarbeitung Exposé
Kontakt: Prof. Jörg Schröder

Es gibt keine Architektur ohne die Stadt (Aldo Rossi). Architektonisches Arbeiten leitet sich aus den Aufgaben und der Zukunft der Gesellschaften und Gemeinschaften ab, für die wir entwerfen und bauen; und Architektur bezieht sich auf den Kontext des materiellen, funktionalen und bedeutsamen Raums, in einer Vielfalt von Bezügen und Maßstäben. Wenn die Berufspraxis und Wissenschaftlichkeit unserer Disziplin in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Diskussionen ihre Einzigartigkeit und ihre Bedeutung argumentiert, steht sie heute zusätzlich vor einer weiteren Aufgabe: Zu erforschen und erklären, was Stadt eigentlich bedeutet. Wir gehen dabei einen Schritt weiter: Wir bezeichnen mit Territorium die gebaute Umgebung in größeren Zusammenhängen, vor allem im Zusammenspiel von Land und Stadt. Wie hat sich Land verändert, welche aktuellen und zukünftigen Veränderung können wir benennen? Wir können wir dafür die Schnittstellen architektonisch-städtebaulichen Arbeitens zu Infrastrukturen, Kultur und Natur, Landschaft, Wirtschaft und Gesellschaft neu definieren? Welche Rolle und Aufgabe hat Architektur dabei nicht nur für die Gestaltung von Gebäuden, sondern auch für die Artikulation von Räumen in größeren Maßstäben des Territoriums? Welche Konzepte und Entwurfswerkzeuge sind dafür notwendig, wie können sie kommuniziert werden?

Für Masterarbeiten im Programm M.Sc. Architektur und Städtebau bieten wir für dieses Arbeitsfeld Themen an, und entwickeln mit Ihnen Ihre Ideen zu Thema, Programm oder Ort. Generell sollte eine Masterarbeit im Semester davor in der Recherche vorbereitet werden; mit den Modulen Freies Projekt und Freie Seminararbeit bieten wir hierfür geeignete Formate an.

 

 

TERRITORIAL URBANISM

Vorlesung Städtebau 2, B.Sc., 6 LP mit Übung
(im Wechsel mit Stadt- und Raumentwicklung)
Kontakt: Prof. Jörg Schröder

Territorial Urbanism geht von baulichen und gestalteten räumlichen Mustern in unterschiedlichen Maßstäben –Region, Talraum, Ebene, Ort, Gebäude – aus, um aktuelle Figuren metropolitaner Stadtregionen, von Netzwerken von Städten und von Siedlungsstrukturen in großer Bandbreite und Verteilung zu erfassen. Überlagerungen und neue Polaritäten zwischen Stadt und Land sind Ausgangspunkt für eine Aktualisierung städtebaulicher und architektonischer Konzepte und Haltungen. Neue Kenntnis über die interagierenden Schichten – materieller, figurativer, funktionaler und ideeller Natur – des Territoriums ist Grundlage für räumliches Entwerfen, für räumliche Planung und nachhaltige räumliche Entwicklung. Die Vorlesung erweitert den Blick über Megacities, Verdichtungsräume, Innenstädte in die Weite des Raums: in Peripherien, ländliche Räume, Städtenetze, Dörfer, temporäre und touristische Orte, infrastrukturell geprägte Räume. Territorial Urbanism meint aber vor allem die Frage der Konstruktion von Räumen, auch in größeren Maßstäben; als Formung über die Zeit, im Zusammenspiel vielfältiger Produktionsbedingungen von Raum, gesellschaftlicher Kräfte, Überzeugungen und Wünsche. Mit dieser Perspektive wird Raum – im architektonischen Sinn als Form und Erfahrung verbunden mit Aktivitäten, Bewegungen und Bedeutungen – nicht nur als Grundlage (spatial capital), sonders als aktiver/aktivierender Faktor (spatial agent) für gesellschaftliche Herausforderungen positioniert, in engem Bezug zu sozialen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Dimensionen.

 

 

YOUNG TOWN

Übung Städtebau 2, B.Sc., 6 LP mit Vorlesung
Kontakt: Dipl.-Ing. Alissa Diesch

Co-Living, Co-Learning, Co-Working für den Campus Garbsen
Wie können Antworten auf den akuten Bedarf an studentischem Wohnen gefunden werden, die darüber hinaus die Gestaltung und Entwicklung der Stadt positiv beeinflussen? Das Studienprojekt in diesem Sommer beschäftigt sich mit der Frage, wie studentisches Wohnen zu Ideen für junge Quartiere mit neuen Formen des Zusammenlebens, Lernens und Arbeiten führen kann. Programmatisch soll YOUNG TOWN eine große Bandbreite an räumlichen Situationen und Nutzungen durch und für eine neue Art von Gemeinschaft erfinden, unter Einschluss von Initiativ-, Organisations- und Finanzierungsmodellen von social innovation und commoning. In einem weiteren Schritt geht es um den Beitrag eines jungen Quartiers zur Schaffung von neuen Verbindungen, Möglichkeitsräumen und erlebbaren räumlichen Qualitäten in der Stadt. Ausgangspunkt für YOUNG TOWN ist der neue Campus Garbsen der Leibniz Universität Hannover, mit 3500 Studierenden und 770 Lehrenden. Der Ansatz von YOUNG TOWN soll räumliche und funktionale Verbindungen des Campus mit der Stadt Garbsen und Hannover-Marienwerder erschließen, darüber hinaus mit dem Mittellandkanal als neuem urbanem Raum und dem Wissenschaftspark Marienwerder sowie den wichtigen Industriestandorten entlang des Kanals (Volkswagen, Continental, Johnson Controls). Ziel ist die Erfindung und Gestaltung von Strukturen und Räumen sozialer und ökonomischer Innovation, die einen Prozess urbaner Transformation und urbane Wechselwirkungen anstoßen. 
Leistungen: Städtebauliches Analyse - und Entwurfsprojekt mit Plänen und Modellen, Broschüre, Präsentation.